Archiv für Mai 2010

»Denke / Danke!«


»Kauft keinen Hirsch aus Neuseeland und keinen Wels aus Vietnam«

Ich kann diese Stadt nicht ernst nehmen.

»Wir haben Probleme mit der Bank; und Probleme mit dem Staat.«


schneller autos organisation: ohne mich (aber auch ohne dich)
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Auf eine ganz gewisse Art und Weise bringt dieses Lied ein Lebensgefühl auf den Punkt. Es klingt irgendwie nach schonmal gehört, so mit diesen Gitarren und so weiter, aber dazwischen blinken die Widersprüche. Die Bilder prasseln auf eine_n ein. Und ohne wirklich anders sein zu wollen, steht man auf einmal signifikant einsam in der Menge. (Das Universum dehnt sich aus; der Raum dazwischen wächst. Wirklich jetzt.)

»I don‘t wanna wake up knowing I don‘t have a future.«

Auf den Dächern deiner Stadt

Berliner Jugendgangs in den 80ern

»Wir sind im Grunde genommen Schläger, mehr nicht. Also wenn ihr mal wisst, wo ne Nazifete ist, wo sich Republikaner sammeln und so. Dann gehen wir dahin und dann machen wir schon was.«

Ansonsten. Naja.

»im betrunkenen zustand erträglich«


Find ich super. Tba ist dann auch erstmal in der Linkliste. Unbedingt lesen.

Kick them like Boateng


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Embassy Classics

Voll mit unglaublich guter Musik, dieser Blog. Klick.

♫ »I fell in love with you«

»Monsterrr« von Frittenbude [Electropunkpop]

Coptoys

bei 6sec

♫ »I can‘t stop looking«

»Young Tender Hearts Beat Fast« von You Love Her Coz She’s Dead [Electro]

Kein Hund mehr sein.

Nach dem Roman »Adam Hundesohn« von Yoram Kaniuk wurde der Film »Ein Leben für ein Leben« gedreht. Er zeigt die Geschichte von Adam Stein, einem KZ-Überlebenden, der nun, in den 60er Jahren, in einem Sanatorium in der israelischen Wüste lebt.
Dort ist der ehemalige Unterhaltungskünstler hauptsächlich bei den anderen Patienten — allesamt Überlebende der Shoah — beliebt. Den Ärzten geht er mit seinen vielen kleinen, aber kaum durchschaubaren Tricks eher auf die Nerven. Der Grund für seinen Aufenthalt in der Klinik ist jedoch nicht derart erheiternd, wenngleich viel grotesker. Um im Lager zu überleben, musste Adam sich dem SS-Mann Klein in direkter Form als Hund zur Verfügung stellen. Er musste kriechen, bellen und an Knochen nagen.
Als er eines Tages Hundegeräusche im Sanatorium hört, ist es mit seiner frohlockenden Art sofort vorbei. Adam beginnt, nach deren Ursprung zu forschen und entdeckt einen Jungen, der in zweierlei Hinsicht etwas besonderes ist: erstens ist er kein ehemaliger Lagerinsasse, zweitens hat er die Verhaltensweisen eines Hundes angenommen. Mit viel Arbeit und Auseinandersetzung mit sich selbst, die ihn an den Rande seiner Belastbarkeit bringen, gelingt es Adam, den menschlichen Teil im Hundejungen immer weiter hervorzuholen.
Gleichzeitig entwickelt sich eine groteske Affäre zwischen ihm und einer der Schwestern, in der unweigerlich die von der Shoah verursachten seelischen Zerstörungen offenbar werden. Grade diese Abgründe sind es, die einen erschaudern lassen — wenn beispielsweise Adam Geige spielen muss, während die anderen Gefangenen in die Gaskammer geschickt werden — allerdings eröffnen sie auch ein Terrain, das dem Schrecken einen Raum gibt, in dem er sich auflösen kann.

♫ »Higher Than The Stars«

»Higher Than The Stars« von The Pains Of Being Pure At Heart (St. Etienne Visits Lord Spank Rmx) [Indie, elektromisch geremixt]

»Wir werden’s irgendwann erfahren.«

Kaput Krauts: Die Würfelspiele des Herrn Zebaoth.

♫ »Well, go kiss her«

»Saddest Summer« von The Drums [Indiepop]

♫ »Jens hat gesagt, er hat nur noch dreizehn Sommer«

»Mila« von Die goldenen Zitronen [Avantgarde]