Archiv für August 2010

»Ich weiß nicht, wieso ich euch so hasse«

… Ultragruppen dieser Stadt.

Vielleicht tut dies alles nicht weh. Vielleicht sorgt das nur dafür, alles ein bisschen zu verlangsamen, indem es in einen chloroform-getränkten Wattebausch getaucht wird, der das Brennen unserer Narben anästhetisiert.

Sensomutanti

Google und die Privatsphäre

Auf sueddeutsche.de zeigt Gustav Seibt einen Punkt auf, der in der Datenschutz-Debatte um Google viel zu unbeachtet ist:

Der Privatstraßeneinspruch gegen Googles Streetview ist halb unbegründet, halb hilflos. Das Google-Problem besteht nicht in der Verletzung der Privatsphäre, sondern in der Monopolisierung des öffentlichen Raums. Die bloße Adresse wird zum Sesam-öffne-dich für eine Unmasse an Informationen.

Was mich bei Spiegel Online ankotzt

formuliert der_die gesommerlochte Bonde bei Verbrochenes.

Auf welchem Niveau sich das meistbesuchte deutsche Nachrichtenportal bewegt, kann man ganz gut nachvollziehen, wenn man Niggemeiers Headline-Sammlung liest. Wäre alles doppelt so lustig, wenn wir es hier nicht mit einem deutschen Leitmedium zu tun hätten, das sich auch als solches versteht. Spiegel-Autoren geben sich stets allwissend, sie belehren die Leserinnen über den Gegenstand ihres Artikels. Dabei halten sie gekonnt die Distanz zum Gegenstand und heben sich und damit auch ihre Leserinnen über denselben hinaus. Es ist dieser Stil, der die Millionen von Nahost-Experten hervorbringt, die vor Deutschlands DSL-Anschlüssen herumwuseln.

blackwhite

Vielleicht habe ich demnächst wieder ein tolles Buch ausgelesen und erzähl euch was darüber, bis dahin gibt’s weiterhin Fotos, Links, Zitate und Videos.


via hoeg.deviantart

Highkicks gegen Naziterror


via

Sternstunden der Bedeutungslosigkeit

Der würdelose Hype um diese Stadt nervt mich, ja, aber das hier ist wunderbar. In »Sternstunden der Bedeutungslosigkeit« hatte Rocko Schamoni mal genau diese Idee. So sehen die Wege eines Menschen nach sieben Jahren in Berlin aus:

Unbedingt den Beitrag ansehen, dort sind noch viel mehr Bewegungskarten.

Im Detail wäre es mir zu unheimlich, meine Aufenthaltsorte und Wege so nachvollziehbar zu machen, aber dieses große Bild ist doch sehr faszinierend.

»this is just a game«

Gefunden beim großartigen Streetartblog addicted.

Bullen auf allen Ebenen entgegentreten

Haha.

Verbündete der Nationalsozialisten

Jetzt war mit einem Mal dieser Alb vorüber, und an seine Stelle trat die helle und tröstliche Aussicht, ein oder zwei zerschmetternde Schläge könnten den Krieg beenden … Ob die Atombombe anzuwenden sei oder nicht, darüber wurde überhaupt nicht gesprochen.
-Winston Churchill

LEAVE KARL MARX ALONE!!!1

Was für Britney gilt, muss auch für Karl gelten.

♫ »alles, was ich sagen will«

Du bist ganz schön bedient von Tocotronic [Indie]

Festung Europa

Das Blog „Fortress Europe“ hat die in „El Pais“, „Le Monde“, „Corriere della Sera“, „La Repubblica“ etc. pp. flüchtig notierten Tode von Menschen, die seit 1988 auf der Flucht nach Europa ertranken, verdursteten, erstickten oder von ihren Häschern aufgerieben wurden, addiert: mindestens 14.714 Flüchtlinge starben bei dem Wagnis, nach Europa zu gelangen. Und: auf jede aufgefundene Flüchtlingsleiche, so die „UN Refugee Agency“, kämen circa 45 versunkene Leichen. Dies wären eine halbe Million Tote an den europäischen Außengrenzen.

via²

Neue Gemeinsamkeit zwischen Hitler und Ahmadinedschad entdeckt

Es besteht offensichtlich die Regel, dass sie mit Handgranaten nicht getötet werden können. Choose your weapon!