Bin Laden hatte Recht?

Lernen wir grade auf sueddeutsche.de:

Der Al-Qaida-Führer nannte das saudische Königshaus mit seinen Tausenden Ferrari-fahrenden Prinzen „dekadent und korrupt“. Er hatte recht. Er sah im Irak-Krieg nicht die Befreiung von einer Diktatur, sondern den US-Überfall auf einen souveränen Staat. Auch das traf, zumindest in Teilen, die Wirklichkeit. Der Islam-Autodidakt höhnte über die Religionsgelehrten der Kairoer Al-Azhar-Universität, weil sie im Sold des Mubarak-Regimes nach dessen Vorgabe predigten. Vor allem warf er Washington vor, auf Kosten der Palästinenser Nahost-Politik zugunsten Israels zu betreiben. Auch das bleibt richtig, bis heute.

Thomas Avenarius sollte vielleicht einfach sein eigenes El-Kaida-Chapter aufmachen. Dann kann er sich ja Gründe für den Terror Saddam Husseins ausdenken, dessen Souveränität ihm offensichtlich tausendmal wichtiger war als die des jüdischen Staates. Die Fronten hat er ja geklärt.

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3 Ansprachen zu „Bin Laden hatte Recht?“


  1. 1 d_l Mai (4) 2011 um 12 32´
  2. 2 tee Mai (4) 2011 um 13 02´

    was für ein endblöder israelvergleich.

  3. 3 useless Mai (5) 2011 um 07 30´

    Geil…

    Messer sind scharf.. auch da hatte er recht.
    Die Lottozahlen von Morgen auch da behielt er recht. bis heute!

Schluss jetzt.